Alles in den eigenen Händen

Heim-Punkt gegen Schlusslicht Aue kann für den Schach-Zweitligisten Bavaria Regensburg noch wichtig werden

Der Serbe Novak Pezelj sicherte dem SC Bavaria mit seinem Sieg einen wichtigen Zweitligapunkt gegen Aue. –
Foto: Christian Brüssel

Mittelbayerische Zeitung, Sport in der Region 10.02.2026

Teil eins des Heimspieltags in Regensburg gegen ein Spitzenteam lief für den Schach-Zweitligisten SC Bavaria wie erwartet: „Gegen Bad Mergentheim hatten wir keine Chance“, berichtet Vorstand Peter Oberhofer. Teil zwei hätte gegen den Tabellenletzten aber besser sein können.
„Gegen Aue war es der erwartet spannende Kampf mit einem 4:4. Nach Vorteilen schafften wir es nicht, diese ins Ziel zu bringen und mussten dann sogar sehr zufrieden mit der Punkteteilung sein.“
Allerdings kann dieser eine Punkt „noch sehr wertvoll werden, weil Schönaich, unser direkter Konkurrent im Kampf gegen den dritten Abstiegsplatz, beide Spiele an diesem Wochenende verloren hat“. So ist die Ausgangslage vor dem letzen Doppelspieltag am 28. Februar/1. März klar: „Je nach Ausgang der Samstagspartien kann ein Unentschieden im direkten Duell mit Schönaich in der letzten Runde zum Klassenerhalt reichen. Ein Sieg reicht auf jeden Fall“, blickt Oberhofer voraus. „Wir haben also noch alles in den eigenen Händen. Aber es wird sehr eng werden.“

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Schwerer Start, starkes Ende

Emotionales Schach-Wochenende endet für Bavaria Regensburg mit wichtigem Befreiungsschlag
MZ 09.12.2025

WGM Jana Schneider spielte ein starkes Wochenende. – Foto: Oberhofer

Es war ein Wochenende, das alles enthielt, was Mannschaftsschach in der 2. Bundesliga Süd ausmacht: lange Partien, enge Zeitnotphasen, verpasste Chancen – und am Ende einen Triumph, der Mut macht. Für den SC Bavaria Regensburg bedeutete die Auswärtsrunde in Garching eine emotionale Achterbahnfahrt, die mit zwei schmerzhaften Niederlagen begann, aber in einem begeisternden 4,5:3,5-Erfolg gegen den SC Eppingen ein starkes Ende fand.

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